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Kommentare: 2
  • #2

    KieL (Freitag, 08 September 2017)

    Hallo Ursula,

    da nicht Tina sondern ich den Kuchen gebacken habe, übernehme ich es, auf deine Mail zu antworten. Den Kuchen habe ich bereits mehrmals gebacken - lediglich mit der Zeit den Zucker auf 180 g reduziert, denn wir mögen es auch nicht so süß - und er ist bislang jedes Mal gelungen, egal ob ich die glutenfreie oder die normale Variante backe. Auch mir gelingt schon mal trotz 40 Jahren Küchenerfahrung ein Rezept absolut nicht. Keiner ist unfehlbar. Vielleicht war das jetzt einfach so bei dir.
    Ein Hinweis zum Eiweiß: Um den Teig etwas geschmeidiger zu machen, wird ein Teil des Eiweißes mit den anderen Zutaten untergerührt. Damit das Eiweiß letztendlich Volumen bringt, wird der Rest allein vorsichtig untergehoben. Diese Methode kennst du bestimmt von Biskuit, bei dem ebenso verfahren wird.

    Den einzigen „Fehlschritt“, den ich mir vorstellen könnte, ist das du die Kartoffeln zu gar gekocht hast und vielleicht auch nicht mit einer Reibe „auf Maß gebracht“, sondern mit einer anderen Methode, die zu einem Art Kitt geführt hat. So ähnlich, wie bei Kartoffelpüree, der mit zu hoher Umdrehung gerührt wird.

    Es ist jedem selbst überlassen, wie stark er seine Speisen süßt. Du als Küchenprofi wirst wissen, dass man ein neues Rezept das erste Mal „im Original“ zubereitet, danach nach eigenem Geschmack abwandelt. Wenn du dem Rezept nochmal eine Chance geben möchtest, probier es doch mit weniger Zucker. Das was du abnimmst, kann später auf den mit Butter bepinselten Kuchen. Gehe sparsam mit der Butter um. Der Kuchen soll nur befeuchtet und nicht getränkt werden. Deine Erfahrung wird dir den richtigen Weg weisen.

    Auf ein Neues und gutes Gelingen.

  • #1

    Ursula (Samstag, 19 August 2017 18:59)

    Hallo Tina,
    Dein Engagement in allen Ehren, aber mit dem Kartoffelkuchenrezept (oder mit mir) stimmt was nicht. Ich habe das heute ausprobiert (und - ohne mich selbst über den grünen Klee loben zu wollen - ich kann echt sehr gut backen und verfüge über mehr als 40 Jahre Erfahrung) und noch nie ist etwas so widerliches in meiner Küche passiert. Der Kuchen sank während der Backzeit immer mehr in sich zusammen und wurde nicht gar. Außen war er schon nach einer Stunde dunkel genug (ich habe ihn dann abgedeckt) und innen war er auch nach Verlängerung der angegebenen Backzeit noch roh. Aus der Form nahm er sich von selbst - in einzelnen nassen Brocken. Dazu ist er so dermaßen übersüßt, dass mir vom Probiereckchen sofort übel wurde. Durch das Einpinseln mit der Butter ging die zunächst angenehm krosse Textur außen verloren, stattdessen ergab sich eine zähe Klebrigkeit, die im Mund sehr unangenehm war. Wegen des extrem süßen Teiges hatte ich schon darauf verzichtet, oben auch noch zusätzlich Zucker aufzustreuen und fand die extreme Süße so schon ungenießbar. Ich belasse es bei dem kleinen Probierkrümel - den Rest kann ich nur in die Tonne kloppen. Auf Deinem Bild sieht der Kuchen so locker und appetitlich aus - was ich da produziert habe, sieht aus wie ein hässlicher Hügel, der die Magen-Darm-Passage bereits hinter sich gebracht hat. Es tut mir wirklich leid, dass ich ein so vernichtendes Urteil von mir geben muss... Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass aus der angegebenen Rezeptur ein genießbares Gebäck wie auf Deinem Foto entstehen kann. Was ist da passiert? Bin ich zu dämlich, die paar einfachen Arbeitsschritte nachzuvollziehen? Ich glaube nicht...
    Bist Du sicher, dass Du die Mengenangaben richtig eingetragen und keine Zutat (wie z.B. Backpulver, Butter...) vergessen hast?
    Es hat mich zudem sehr gewundert, dass 1/3 des gezuckerten Eischnees schon zusammen mit den feucht-schweren Kartoffeln untergezogen werden sollte. Meines Erachtens geht dabei unweigerlich das Volumen aus diesem ersten Drittel Eischnee verloren. Andererseits: nach dem Backvorgang war von Luft ohnehin wirklich nichts mehr im Kuchen.
    Kannst Du Dir das erklären? Ich bin echt ratlos!
    Nochmal: Es tut mir wirklich leid - ich meine das hier keineswegs persönlich! Ich wünsche Dir ganz viele superpostive Rückmeldungen und großen Erfolg auf Deinem Weg!
    Herzlich
    Ursula